
“Wahre ‘Hipster’ würden sich selbst nie so nennen”: Blogger und Buchautor Wash Echte im Interview über Pseudoindividualitäten, Skinnyjeans und eine neue deutsche Elite in Berlin

Limp Bizkit gehen wieder auf Tour, Korn und Linkin Park immer noch. Ist Nu Metal wieder lebendig oder immer noch nicht tot?

Die Vormieterin hatte uns gewarnt. Als ob da oben Terroristen wohnen würden, mindestens aber professionelle Mobber. Gezieltes Trampeln. Abrichtung des Kindes. Unerträglicher Lärm. Kein Schlaf. Sonst sei alles wunderbar, die Aussicht, der Balkon, der Innenhof, das Licht. Aber diese Nachbarn! Am Morgen nach unserer ersten Nacht hörte ich den Wecker, vor dem wir auch gewarnt wurden. Um 6:30 Uhr. Es war ein Handy. Vibrationsalarm, auf dem Dielenboden. Seitdem nicht wieder. Ja, das Kind rennt, weil es ein Kind ist, zwei…
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Erst die Bars, dann die Straßen, jetzt die Dächer:
Paul-Lincke-Ufer, Berlin-Kreuzkölln Kreuzkotze Kreuzberg.

Arcade Fire wissen, wie sie Schlagzeilen schreiben. Drei Jahre nach dem epischen “Neon Bible”, das ihnen den kommerziellen Durchbruch und den Ruf als Retter des Indierock bescherte, veröffentlicht das kanadische Kollektiv um das Paar Win Butler und Régine Chassagne im August “The Suburbs”, ein vergleichsweise zurückhaltendes Konzeptalbum über, richtig, Vorstädte. Die Platte chartet in sechs Ländern auf #1, ihren Auftritt beim diesjährigen englischen Reading-Festival stellen Arcade Fire als Dank an ihre Fans und Beweis ihrer Klasse komplett ins Netz…
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Pannierstraße, Berlin-Neukölln.
Weserstraße, Berlin-Neukölln.
(vgl. Simon-Dach-Straße, Berlin-Friedrichshain)
(Oder, wie die Kiezzeitung Reuter. zum verwandten Thema Migration titelte: “Wenn Du neu bist, aber gleich dazu gehörst. Wenn Du schon immer da warst, aber lieber weiter ziehst.”)
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Berlin-Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer
(Auch wenn es sich bei diesem Flugblatt um Werbung für einen Gitarrenladen um die Ecke handeln muss, erinnert es mich unweigerlich an diese rührselige Geschichte über ein entlaufenes Kätzchen, ihre Besitzerin und einen Grafiker)
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Gestern vor zehn Jahren sind bei einem Auftritt von Pearl Jam in Roskilde neun Menschen gestorben. Gestern hat mich Eddie Vedder persönlich daran erinnert. Mit Tränen in den Augen und der Rotweinflasche in der Hand. Es war das vierte Konzert von Pearl Jam in der wunderbaren Berliner Wuhlheide, und eigentlich war alles wie immer: Die Show war seit Monaten ausverkauft, 18000 Menschen aus der ganzen Welt, darunter Gruppenreisende aus Italien, Spanien oder Polen, Die Hard-Fans, die für eine Tour ihrer…
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In meiner Straße macht ein Puff auf. Wieder, denn diesen Puff gab es schonmal. Seit 2005 stand er leer, unbewirtet, unbelebt, unsaniert. Kein romantisches Flackern der kaputten Leuchtreklame, die all die toten Jahre den gleichen Schriftzug trug: Pigalle Bar.