Beiträge mit ‘ Rezension ’ getaggt

Noch acht Minuten, Dad

Extrem laut und unglaublich nah

9/11-Kitsch, Fantasie und Familienfindung: Stephen Daldrys Bestseller-Adaption „Extrem laut und unglaublich nah“ lief auf der 62. Berlinale außer Konkurrenz.



„Wer wenn nicht wir“: Vesper vs. Ensslin vs. Baader

Wer wenn nicht wir

Die Männer hatten Schuld: Der Berlinale-Beitrag „Wer wenn nicht wir“ versucht sich an einer privatpolitischen Deutung von Gudrun Ensslins Wandel von der Studentin hin zur Terroristin – und gibt August Diehl und Alexander Fehling eine große Bühne.



Das Stottern des Königs

Über Sinn und Unsinn der britischen Monarchie, des Zweiten Weltkriegs und der Erfindung des Radios: Ein stotternder Colin Firth und Geoffrey Rush als Sprachlehrer glänzen im komischen Geschichtsdrama „The King’s Speech“.



Ein Indiana im Frühstücksfernsehen

Vom Abendprogramm ins Frühstücks – fernsehen: Für die Liebeskomödie „Morning Glory“ wechselt Hollywoodstar Harrison Ford das Fach. Im Interview erklären er, Hauptdarstellerin Rachel McAdams und Regisseur Roger Michell den Spaß daran.



Jonathan Safran Foer: Tiere Essen

Der Popstar unter den Fleischkonsum-Kritikern: Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer und sein philosophisches Sachbuch „Tiere Essen“



Von Affen, Stolz und Wattenmeer

Turbostaat 2010, © Erik Weiss

Man kann es drehen wie man will: Turbostaat demonstrieren auf ihrem vierten Album „Das Island Manöver“ nicht nur einen Hang zu ihren Deutschpunk-Wurzeln. Sondern auch zu menschlichen Abgründen.



„Es stand im Internet!“

Ewan McGregor als der Ghostwriter ohne Namen, © Kinowelt 2010

„Sie wollen in ein Land, in dem Menschenrechte keine große Rolle spielen? Versuchen Sie Irak, China, Indonesien, oder manche Länder in Afrika!“, heißt es einmal in „The Ghostwriter“, Roman Polanskis Romanadaption von Robert Harris‘ „The Ghost“, gegenüber dem Tony Blair so ähnlichen Adam Lang (Pierce Brosnan). In Wahrheit aber ist, ganz wie im Film, natürlich alles anders als man denkt.



Der Hölle so nah

Up In The Air, George Clooney

Im Kinojahr 2010 führt an Hollywood-Liebling George Clooney kein Weg vorbei. Im März lief „Men Who Stare At Goats“ in den deutschen Kinos an, im Herbst folgt „The American“. Und für seine Rolle als Vielflieger Ryan Bingham in der satirischen Sozialkomödie „Up In The Air“ wurde Clooney für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Sein Dank dafür müsste vor allen Dingen Regisseur Jason Reitman gelten.



Gott als Endgegner

Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg) in "A Serious Man"

Larry Gopnik ist ein bestrafter Mann. Er ist Physikdozent, Familienvater und Jude. Das ist eigentlich nicht schlimm. Aber er ist auch der tragische Hauptcharakter in „A Serious Man“, dem neuen Geniestreich der Gebrüder Coen. Und die spielen niemand Geringeren als Gott gegen Gopnik aus.



Nur zur Besuch

Trommeln macht Spaß: Walter Vale (Richard Jenkins) lernt von Tarek (Haaz Sleiman)

Stiller Protest: In seinem wunderbaren Zweitwerk „Ein Sommer in New York“ erzählt Regisseur Tom McCarthy die Geschichte eines verwitweten Professors, der seine Freude am Leben wiederfindet – und von der US-amerikanischen Einwanderungspolitik nach 9/11.