
Weil heute Sonntag ist und Kätzchen im Internet bekanntlich immer funktionieren.
Kottbusser Damm, Berlin-Neukölln.
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Die Pigalle Bar und ihre heimliche Wieder-Wiedereröffnung: Weekend-Chef Marcus Trojan bringt Mitte nach Neukölln

“Wahre ‘Hipster’ würden sich selbst nie so nennen”: Blogger und Buchautor Wash Echte im Interview über Pseudoindividualitäten, Skinnyjeans und eine neue deutsche Elite in Berlin

Die Vormieterin hatte uns gewarnt. Als ob da oben Terroristen wohnen würden, mindestens aber professionelle Mobber. Gezieltes Trampeln. Abrichtung des Kindes. Unerträglicher Lärm. Kein Schlaf. Sonst sei alles wunderbar, die Aussicht, der Balkon, der Innenhof, das Licht. Aber diese Nachbarn! Am Morgen nach unserer ersten Nacht hörte ich den Wecker, vor dem wir auch gewarnt wurden. Um 6:30 Uhr. Es war ein Handy. Vibrationsalarm, auf dem Dielenboden. Seitdem nicht wieder. Ja, das Kind rennt, weil es ein Kind ist, zwei…
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Erst die Bars, dann die Straßen, jetzt die Dächer:
Paul-Lincke-Ufer, Berlin-Kreuzkölln Kreuzkotze Kreuzberg.

Pannierstraße, Berlin-Neukölln.
Weserstraße, Berlin-Neukölln.
(vgl. Simon-Dach-Straße, Berlin-Friedrichshain)
(Oder, wie die Kiezzeitung Reuter. zum verwandten Thema Migration titelte: “Wenn Du neu bist, aber gleich dazu gehörst. Wenn Du schon immer da warst, aber lieber weiter ziehst.”)
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Berlin-Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer
(Auch wenn es sich bei diesem Flugblatt um Werbung für einen Gitarrenladen um die Ecke handeln muss, erinnert es mich unweigerlich an diese rührselige Geschichte über ein entlaufenes Kätzchen, ihre Besitzerin und einen Grafiker)
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In meiner Straße macht ein Puff auf. Wieder, denn diesen Puff gab es schonmal. Seit 2005 stand er leer, unbewirtet, unbelebt, unsaniert. Kein romantisches Flackern der kaputten Leuchtreklame, die all die toten Jahre den gleichen Schriftzug trug: Pigalle Bar.