Die re:publica XI im Rückblick: Von Nerds und Netzaktivisten und der Öffnung der einen Gesellschaft für die andere

Vom 13.-15. April findet in Berlin die Social-Media-Konferenz re:publica XI statt. Mit ihrem Gründer Johnny Haeusler sprach ich für die zitty über Facebook, den Fall Guttenberg und seine Arbeit als Blogger bei Spreeblick.

Die Bild-Zeitung kauft laut eigenen Angaben ja kein Mensch. Wenn einer weiß, was heute oder neulich in Deutschlands größtem Boulevardblatt steht oder stand, dann hat er es zufällig aufgeschnappt, im Vorbeigehen am Kiosk gesehen, auf BILDBlog gelesen oder bei Twitter re-tweeted. Die rückläufigen Verkaufszahlen, die Chefredakteur Kai Diekmann dank dem Trend entgegengesetzter Reichweitensteigerung natürlich zu seinem Vorteil auszulegen wusste, scheinen das nachhaltig zu belegen. Ein Blick in die Warterunde an einem gewöhnlichen Dienstagmorgen um 6:20 Uhr am…
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Jeden Tag landet jede Menge Werbung in meinem Postfach. Jeden Tag buhlen Agenturen um ein Stück meiner Aufmerksamkeit, während ich um die Aufmerksamkeit anderer buhle. Vielleicht sollte mich also geehrt fühlen – wenn nicht gefühlte 95 Prozent dieser Mails mutmaßlich von blinden Robotern verfasst und herauskatapultiert worden wären oder aus anderen Gründen irgendwie seltsam sind. Aber weil ich ein digitaler Messi bin, schiebe ich alles Erhaltene höflich irgendwo hin. Hauptsache, nichts wegschmeissen. Wer weiß, wozu es nochmal gut sein kann…
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Gratwanderungen auf Glatteis: Von PR, Journalismus, Popmusik und dem schwierigen Dazwischen
“Sind Sie stark, smart und sexy? Dann werden Sie Miss Media!”
Ich bin kein Frauenrechtler. Lange habe ich auch in meiner Branche (kein Fußball) blauäugig daran geglaubt, dass sich die oder der Bessere durchsetzen würde. Viele arg emanzipatorische Gleichberechtigungsversuche fand und finde ich peinlich und übertrieben. Ich will nicht, dass ein Baum auch eine Bäumin an seiner Seite haben muss. Das erinnert mich an diese Gender-Diskussion bei der re:publica 2010, auf denen Frauen ihr eigenes Internet gefordert haben, weil…
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Als unkaputtbarer “CTU”-Agent Jack Bauer hat Kiefer Sutherland die westliche Welt noch immer gerettet. In der siebten Staffel von “24″ aber ändern sich die Mittel: eine Echtzeitserie als Gradmesser amerikanischer Befindlichkeit.

Mit der Schreibmaschine begann die Automatisierung intellektueller Tätigkeiten: Rückblick auf ein altertümliches Instrument