Beiträge mit ‘ Interview ’ getaggt

Eine Blase für sich

Über T-Shirt-Läden in Neukölln, voreiligen Hipster-Alarm und Berlins Gentrifizierungsdebatten



„Verbraucher wissen nicht, was sie wollen“: Adam Fletcher im Interview

Adam Fletcher verkauft Mystery-Shirts, die er für seine Kunden aussucht – und sieht in Überraschung und Entmündigung ein Geschäftsmodell, das dem Verbraucher sein Leben erleichtern soll



“Aus dem Knast kommt keiner von alleine raus”: Interview mit einem Schließer

Peter Wacker arbeitet seit 2005 als so genannter „Schließer“ in einer deutschen Haftanstalt. Eine Flucht hat er noch keine miterlebt.



Ein washechter Berliner

“Wahre ‘Hipster’ würden sich selbst nie so nennen”: Blogger und Buchautor Wash Echte im Interview über Pseudoindividualitäten, Skinnyjeans und eine neue deutsche Elite in Berlin



„Die Leute sind verrückt nach Vampir- und Exorzismusgeschichten“: Eli Roth und Daniel Stamm im Interview

„Man wird nie mehr so erschrocken werden wie bei ‚Der Exorzist‘“: Eli Roth und Daniel Stamm im Interview über ihren Kino-Überraschungserfolg „Der letzte Exorzismus“



“Die verrücktesten Ideen für ‘Jackass’ wurden noch immer gedreht”: Johnny Knoxville und Jeff Tremaine im Interview

Fremdschmerz und kein Ende: Auch im dritten Kino-Teil aus dem Hause “Jackass” bleibt alles beim Alten. Trotz 3D. Protokoll eines Gruppeninterviews.



In 100 Jahren Rockmusik

Ein Bein im Grunge, das andere in neuer deutscher Popmusik: Selig galten als hoffnungsvollste deutschsprachige Band der neunziger Jahre – bis ihnen der Erfolg und ihre Egos über den Kopf wuchsen. Seit ihrem letztjährigen Comeback beeilen sich die fünf geläuterten Hamburger trotzdem nicht, keine Zeit zu verlieren. Schließlich „wird Rockmusik auch in 100 Jahren noch da sein“, sagt Sänger Jan Plewka. Eine Bestandsaufnahme.



“Bon Jovi waren die Coolsten”

Dashboard-Confessional-Chris-Carrabba-2010-2

Als erste Band ohne Charterfolge trat die US-amerikanische Emopop-Band Dashboard Confessional 2002 in der legendären MTV Unplugged-Serie auf und versammelt auf ihren Konzerten seitdem Pilger, keine Fans. Wir sprachen mit dem 35-jährigen Sänger und Songschreiber Chris Carraba über Pin-Up-Boys, seine Kollaboration mit Eva Briegel von Juli und Bon Jovis Publikum.



“Ich möchte keine Stripperin sein”

Ein Blind Date mit Juliette Lewis? Keine Angst, nichts unterhaltsamer als das: “Quentin, Brad, Omar, Dave” – die singende Schauspielerin, Ex-Tarantino-Göre und, nun ja, bekennende Scientologin kennt sie alle. Da darf Lewis auf „Terra Incognita“, ihrem ersten Album ohne The Licks, gerne wieder eigene Sache machen.



„Es werden viel zu viele mutlose Platten gemacht“

Popmusik, eine Gratwanderung: Virginia Jetzt! haben im Mai 2010 ihre Auflösung bekannt gegeben. Zur Veröffentlichung ihres letzten Albums “Blühende Landschaften” noch sprachen sie im Blind Date mit dem Musikexpress über Jochen Distelmeyer, die Münchener Freiheit und den Mut zu Kitsch und Indieschlagern.



Das Wunder von San Francisco

Dredg 2009

Die Hoffnung starb nie: Vier Jahre nach ihrem letzten Lebenszeichen haben Dredg ein in Licht und Dunkel erstrahlendes „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ ins Jetzt losgelassen. Endlich. Labelwechsel und der Drang nach Perfektion ließen sie nicht früher. Nur: viel reden wollen sie darüber lieber nicht.



Dein Herz schlägt schneller

Sonne in LA statt Regen in Newcastle: Maximo Park

Jetzt ist es raus: „Quicken The Heart“ heißt Maximo Parks dritte rockgewordene Liebeserklärung an ihre Heimat Newcastle und die Menschlichkeit da draußen. Frontbarde Paul Smith will damit nicht mehr viel verändern – nur das Leben der Anderen in drei Minuten. Die Zeit läuft.



Krise? Zeitgeist!

Punk? Pop? Mittelfinger? Durch ihre siebte Platte „Gute Aussicht“ rumpeln Muff Potter so disharmonisch wie noch nie, so angepisst klangen sie zuletzt auf „Bordsteinkantengeschichten“. Mit dem Wechsel vom Majorlabel zu Huck’s Plattenkiste habe das nichts zu tun, erklärt Sänger Nagel. Mit einer Krise schon.



Der Provokateur

"Früher war ich ein Casanova": Jörg Prüße über die Entstehung seiner Biografie "Haarscharf - Geständnisse"

In der letzten Jahren der DDR reizte Jörg Prüße das Regime bis aufs Blut – indem er seinen Kunden „antisozialistische Frisuren“ verpasste. 20 Jahre nach dem Mauerfall erinnert er sich