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Kraftklub live beim Preis für Popkultur 2017 (Foto: Stephan Flad)

10 Preise, die beim „Preis für Popkultur“ 2017 auch hätten verliehen werden sollen

Wollten wir nach überstandenem Lollapalooza-Wochenende noch aufschreiben: 10 Kategorien, die es beim Preis für Popkultur 2017 nicht gab, aber gut und gerne hätte geben können.

Kraftklub live beim Preis für Popkultur 2017 (Foto: Stephan Flad)
Kraftklub live beim Preis für Popkultur 2017 (Foto: Stephan Flad)

Am Freitag wurde nach dem Debüt 2016 zum zweiten Mal der Preis für Popkultur verliehen. In 13 Kategorien wurden je 5 Künstlerinnen und Künstler nominiert, die Beatsteaks führten die Nominierungsliste mit fünf Nennungen vor Casper (4) an. Die Beatsteaks gewannen in der Kategorie „Lieblingsband“, Sänger Arnim Teutoburg-Weiß, der mit Marteria später sowie am nächsten Tag beim Lollapalooza Berlin gemeinsam auftrat, bedankte sich mit den Worten: „Die Beatsteaks sind auch meine Lieblingsband!“ Rio Reiser wurde posthum für sein Lebenswerk geehrt, sein Bruder Gert Möbius nahm den Preis entgegen und sagte unter anderem: „Ton Steine Scherben standen nie in den Charts. Ein Preis für die Songs und nicht für ihre Verkaufserfolge, das hätte auch Rio gefallen.“

[related id=’898893′]Neben den offiziellen Gewinnern brachte der Abend im Berliner Tempodrom aber auch noch ein paar andere Stars und Beobachtungen hervor, die wir nicht unter den Tisch fallen lassen möchten. Und deshalb nun, nach überstandenem Lollapalooza-Wochenende, in ein paar Kategorien versammeln, die es so beim Preis für Popkultur auch hätte geben können:

Ablenkendste Choreografie: Kraftklub

Kraftklubs Zeilen „Doch ganz egal, woran ich grade denke / Am Ende denke ich immer nur an dich“ mögen einem Gastsänger wie Sven Regener, der damit auf ihrem Album KEINE NACHT FÜR NIEMAND zu hören ist, gut stehen. Wenn Felix Brummer sie selbst singt, wird die ganze Banalität des Songs „Am Ende“ offengelegt. Kraftklub tun also gut daran, vom Inhalt abzulenken – und schaffen das mithilfe von 50 sehr jungen und damit sehr beweglichen Tänzerinnen und Tänzern kinderleicht. Die sind allesamt in Kraftklub-CI gekleidet (weiße Polohemden, rote Jacken im Harrington-Stil) und verzerren das eigentliche Bild: Doch doch, Kraftklub sind schon sehr unterhaltsam!

Diplomatischste Watsche: Flake (Rammstein)

Als Christian „Flake“ Lorenz Rammsteins Preis für die „beeindruckendste Liveshow“ entgegennimmt, ringt er sich zu einem knappen Punkerstatement durch: „Ein Preis für eine Rockband? Rockbands sollen doch eigentlich Ärger machen! Stellt Euch vor, die Sex Pistols hätten einen Preis von der Queen überreicht bekommen! Wir freuen uns trotzdem.“ Moderatorin Hadnet Tesfai will ihn damit nicht ziehen lassen, spricht den Keyboarder auf eine vermeintliche und uralte Fehde an, nachdem 2006 Bushido und nicht Rammstein einen ECHO als „Bester Live-Act“ gewann. „Wie fandest Du das?“, fragt sie in der Hoffnung auf ein wenig Beef. Seine Antwort: „Ok.“ Und geht.

Unnötigstes „Interview“: Die Frage an den Notar

Bei einer Preisverleihung, deren Gewinner durch ein Voting ermittelt werden, muss natürlich alles mit rechten Dingen zugehen. Das weiß jeder, der mal „Deutschland sucht den Superstar“ mit seinem „Kult-Notar“ Dr. Fleischhauer gesehen hat, das ist beim Preis für Popkultur nicht anders. So also halten die Moderatorinnen im Gang zwischen den Nominierten an ihren Gala-Tischen und den Fans vor der Bühne einem Notar das Mikro vor die Nase, dessen Namen der Autor dieses Textes leider überhörte. Er bestätigte, was er bestätigen muss: Ja klar, natürlich gehe hier alles mit juristischen rechten Dingen zu. Danke. Und damit zur nächsten Kategorie, die es nicht gab:

Durchschnittlichste Moderation: Hadnet Tesfai und Claudia Kamieth

Hadnet Tesfai und Claudia Kamieth sind sympathische Moderatorinnen und keine Anfängerinnen. So sehr man sich im vergangenen Jahr aber über die mitunter sehr angestrengte Moderation des legendären Bernd Begemann aufregen konnte, so sehr wünscht man ihn sich am heutigen Abend hier und da zurück: Tesfai und Kamieth tun wegen der Länge des Events zwar gut daran, sich stets knapp zu halten, egal und irgendwie gesichtlos bleiben ihre Überleitungen deshalb aber auch. Wunsch fürs nächste Jahr: Jan Böhmermann anfragen, vielleicht kommt der ja dann, nach zwei in Abwesenheit verliehenen Preisen in zwei Jahren, endlich mal persönlich rum.

Unfreiwillig lustigstes Bühnenbild: Monchi (Feine Sahne Fischfilet) und Sebastian Zabel (Chefredakteur „Rolling Stone“)

Wer den Musikexpress kennt, der sollte wissen, dass es uns nicht um Äußerlichkeiten geht. An dieser Stelle aber müssen wir eine Ausnahme machen: Wie der sehr breitgewachsene Jan „Monchi“ Gorkow da neben dem hochgeschätzten „Rolling Stone“-Chefredakteur Sebastian Zabel steht und von ihm einen Preis in der Kategorie „Spannendste Idee/Kampagne“ für Feine Sahne Fischfilets „Noch nicht komplett im Arsch“-Aktion entgegennimmt, ist unfassbar lustig – und das nicht mal deshalb, weil Monchi allen Beteiligten dankt und den an der Kampagne natürlich unbeteiligten Zabel mit Schulterklopfer einen „geilen Wichser“ nennt. Nein, es sind die Gegensätze: Der Laudator trägt Hemd und Sakko, der Preisträger Hoodie, Shorts und FlipFlops. Und der eine hätte, wie fast jeder es neben Monchi getan hätte, schlichtweg komplett in den anderen hineingepasst.

Monchi von Feine Sahne Fischfilet mit einigen Unterstützern. Links: Sebastian Zabel vom deutschen „Rolling Stone“. (Stephan Flad)

Wichtigste Rede: Fetsum Sebhat und Tedros Tewelde

Fetsum Sebhat und Tedros Tewelde gründeten vor zwei Jahren das „Peace X Peace“-Festival, ein Benefizfestival für Kinder im Krieg und auf der Flucht. Eigentlich müsse es „keinen Preis für etwas geben, das wir als selbstverständlich erachten“, sagen die Musiker und Veranstalter, als sie den Preis für „Gelebte Popkultur“ entgegennehmen. Wichtig sind Festival, seine Geschichte und dessen Ehrung dennoch: „Wir zwei kamen als Flüchtlinge nach Deutschland, konnten mit Würde ankommen, uns selbst verwirklichen und ein Festival für andere Flüchtlinge veranstalten“. Denkt da mal drüber nach, verehrte „Gutmenschen“-Kritiker.

Lauteste Live-Band: Van Holzen

Eines steht fest: Selbst wer Van Holzen vor dem Preis für Popkultur nicht kannte, wird sie danach nicht so schnell aus den Ohren bekommen haben. Nicht etwa wegen Ohrwurmqualitäten – Rock steht hier eindeutig vor Melodie – sondern wegen ihrer schieren Lautstärke. Irgendwer muss die Verstärker der drei Jungs auf 11 gedreht haben:

Nervösester Laudator: Maurice Summen / Sigi Schuller (Doppelpreis)

Tausendsassa Maurice Summen (Die Türen, Maurice und die Familie Summen, „Staatsakt“-Labelchef, ME-Autor und so weiter) soll die Kategorie „Schönste Geschichte“ laudatieren und verliert sich fast zwischen Beschreibungen darüber, dass es um kritische journalistische Arbeit ginge, um den Unterschied zwischen Fake News und echten News und darum, dass wir schöne Geschichten gerne weitererzählen und mit Freunden teilen. Der Punkt kommt rüber, Summen tut also gut daran, als verdienten Sieger das „Neo Magazin Royale“ und damit Jan Böhmermanns Rant „Eier aus Stahl, Max Giesinger & die deutsche Industriemusik“ zu küren. 

Noch ungleich nervöser, dafür aber auch noch persönlicher geriet die Laudatio von A&R-Manager Sigi Schuller auf Tobias Kuhn (Die Toten Hosen, Clueso, Thees Uhlmann) in der Kategorie „Lieblingsproduzent/in“. „Du bist mein bester Freund“, haspelt er irgendwann dahin, und im gleichen Moment verzeiht man ihm jeden vorherigen Stotterer. Schließlich liefert Schuller die Erkenntnis des Abends gleich mit, zumindest für all die Musikmedienschaffenden im Saal und in der Jury: „Wegen Produzenten (und Songwriter und Künstlern) haben Leute wie ich überhaupt einen Job!“ 

Undankbarster Live-Slot: Joy Denalane

Dass neben Haudrauftypen wie Kraftklub, Marteria, Van Holzen und Zugezogen Maskulin vergleichsweise zurückhaltende Musiker wie Lambert und Joy Denalane untergehen, stand zu befürchten. Leider kam es auch so: Während Lambert immerhin den Intro-Slot vor Kraftklub bekam, wurde Joy Denalanes Set über zweieinhalb Stunden später eingeplant – und damit zu einer Zeit, die zu viele Besucher für eine Zigaretten-, Bier- oder Pinkelpause nutzten. Um pünktlich zum Finale mit Zugezogen Maskulin wieder im Saal zu sein.

Verstecktester Beef: Zugezogen Maskulin vs. RIN

Am 20. Oktober veröffentlichen Zugezogen Maskulin ihr neues Album ALLE GEGEN ALLE. Beim Preis für Popkultur stellten sie daraus neben den ersten beiden Singles „Was für eine Zeit“ und „Uwe & Heiko“ den Albumtrack „Steffi Graf“ vor. Darin rappt Testo unter anderem:

Es ist 12 Uhr, du kaufst dir Supreme 

Soll noch einer sagen, Rapper haben nichts zu erzählen 

Ein Uhr, jeder deiner Trottel-Fans kauft’s auch 

Zwei Uhr – Supreme schon wieder out

Zum Vergleich:

Die Antwort von RIN, den wir im Musikexpress 09/2017 als den Newcomer vorstellen, der moderne Romantik im Deutschrap etabliert, steht noch aus.

Dieser Text erschien zuerst am 12.09.2017 auf musikexpress.de.

Geh‘ doch nach Berlin

Hadern mit dem Hype: Berlin hat in der deutschen Popmusik den Zenit seiner Beliebtheit überschritten. Nur sagen will das noch nicht jeder.

Berlin war für die Musikszene mal das, was es für Internet-Start-ups heute ist: eine angesagte Stadt. Bärtige Folkhipster aus Williamsburg, schlaue Songschreiber aus Hamburg, erwachsenere Indiekids aus Schwaben oder totgesagte Musiksender und Branchenmessen aus Köln, alle wollten sie hier her ziehen. Viele Kreative wollen es noch immer, weil Berlin – man spricht davon schließlich überall – doch alles hat. So viele Clubs, eine so lebendige Szene, so billige Mieten, so billiges Bier. Und so viel Leerraum! Das ist aber nur noch die halbe Wahrheit: Parallel zum Hype stellt sich ebenso eine Lähmung, eine Antipathie ein, die bestenfalls in müde Ironie verfällt. Weil Berlin sein Versprechen nicht immer einlösen kann, und weil die Reflexe in der Popmusik zwischen Sender und Empfänger die gleichen wie im echten Leben sind: Auf hip folgt Hype, auf Hype folgt Hass, auf Hass folgt Spott und Müdigkeit. Aber von vorne.

Pioniere des Berlin-Hass: Angelika Express in ihrer damaligen Besetzung
Pioniere des Berlin-Hass: Angelika Express in ihrer damaligen Besetzung

Der Verfall des guten Rufs kam schleichend. „Geh doch nach Berlin, wohin Deine Freunde ziehen“ rief das Kölner Trio Angelika Express seinem Umfeld und den Indiekids noch 2003 hinterher. Viva und die Popkomm hatten sich zu dieser Zeit bereits verabschiedet. Auch in Hamburg packten Unternehmen und Künstler die Umzugskisten. Universal zog an die Spree, Bands und Musiker wie Tomte, Olli Schulz, Gisbert zu Knyphausen, Felix Gebhard und Jochen Distelmeyer zogen hinterher, Kettcar und ihr kleines Qualitätslabel Grand Hotel Van Cleef blieben. Vor zwei Jahren erst bezogen die österreichischen Kritikerlieblinge Ja, Panik eine WG in Friedrichshain, „weil sich viel vom Bandalltag bald in Berlin abspielte, wegen banaler Sachen wie der Agentur oder dem Label“, sagte Sänger und Songschreiber Andreas Spechtl damals. Aber sterben wolle er hier nicht. Seine Berliner Labelkollegen Die Türen sangen in ihrem Hit „Indie Stadt“ 2007 gegen elitäre Ausgrenzung an, heute, im Vorab-Video zu ihrer neuen Single „Rentner und Studenten“, protestieren sie im bohémen Prenzlauer Berg immerhin für mehr Freizeit und weniger Stress. Ein Schelm, wer darin Ironie erkennen will. Und letztes Jahr widmeten die einstigen Punkrocker Jupiter Jones, deren aktuelles Album von einem Berlin-Münchner Majorlabel gerade richtig gemolken wird, ihren angeblich nur stellvertretend so betitelten Song „Berlin“ all denen, die ihr Glück in der Ferne suchen und in eine Stadt projizieren, die das nicht erfüllen kann. Das klingt schon fast wieder romantisch.

Der größte Club der Welt

Hatten eigentlich noch nie was gegen Berlin: Kettcar, hier wie im Familienalbum
Hatten eigentlich noch nie was gegen Berlin: Kettcar, hier wie im Familienalbum

„Unser Berlin-Hass ist milder geworden“, gestanden Kettcar der zitty denn auch schon vor vier Jahren. Damals war ein Grund, dass Freund und Labelpartner Thees Uhlmann nach Berlin zog, der Liebe wegen. Sänger Marcus Wiebusch schrieb 2005 eine Ballade über Fernbeziehungen, „48 Stunden“ hieß die, und widmete sie auf Konzerten regelmäßig seinem Kumpel. Heute, in der Single „Im Club“ von Kettcars neuem, viertem Album „Zwischen den Runden“, singt Wiebusch: „Du spürst es, es wird nichts mehr werden, Du fühlst es, in tausenden Scherben, und siehst wie der große Plan zerfällt (…). Kommt zusammen, im allergrößten Club der Welt“. Zeilen, die man ohne Weiteres als Kommentar gegen die Stilisierung von Berlin als Allheilsbringer und Partymetropole lesen kann. „Nein nein nein, damit hat das nichts zu tun, oh je, muss ich den Song doch erklären“, antwortet Wiebusch prompt im Interview und erklärt, dass du und ich und wir alle dieselben Probleme haben. Mit dem Älterwerden, mit den zerplatzenden Träumen, mit dem Arrangieren in der eigenen Bürgerlichkeit. Ein Anti-Vereinzelungs-Song sei das, und nach Berlin gingen ja viele Leute mit ganz verschiedenen Hoffnungen. „Dass das Scheitern dieser Stadt anders innewohnt als Böblingen, liegt in der Natur der Sache“, sagt Wiebusch. Aber nur auf Berlin habe er das niemals gemünzt. Die Völkerwanderung, beobachtet er im Freundeskreis, habe vor drei bis vier Jahren stattgefunden, der Berlin-Hype sei vorbei. Und überhaupt: Gentrifizierung macht er längst auch an der Elbe aus, nachzuhören in „Schrilles buntes Hamburg“.

Dass man mit dem Image von Berlin aber nicht bloß hadern, sondern auch Karriere machen kann, beweisen aktuell Kraftklub aus Chemnitz wie sonst keiner. In ihrem Song „Ich will nicht nach Berlin“ folgen sie der Tradition von Angelika Express und singen gegen Menschen mit kleinen Projekten, großen Brillen, viel Freizeit und wenig Geld, kurz: gegen all das, was man seit ein paar Jahren gemeinhin als Hipster bezeichnet. Witze über den Stereotyp des verhassten Neu-Berliners haben sie damit auf die große Bühne in den Mainstream gebracht: Bei Raabs Bundesvisionsongcontest belegten die fünf Sachsen den fünften Platz und haben, glaubt man dem Erfolg und den seitdem eingefahrenen Vorschusslorbeeren, vielen Zuschauern aus der Seele gesprochen. Vielleicht stimmte aber auch nur die musikalische Mischung aus Indiedisco, zackigem Postpunk, Zitatwahnsinn, Mittelfinger und Augenzwinkern, so genau weiß man das nie, wegen ach so toller Texte rufen die Leute sonst ja nur für Unheilig und Tim Bendzko an. Seitdem werden Kraftklub nicht müde zu betonen, dass sie Berlin gar nicht scheiße fänden, sondern im Gegenteil gerne und oft da wären. Auf ihrem im Januar erschienenen Debüt „Mit K“ machen sie übrigens noch Stimmung gegen die, na klar, „Scheissindiedisko“, Liebeslieder und Liam Gallagher – und für Karl-Marx-Stadt, wie sie ihre Heimat liebevoll nennen.

Berlin bleibt vorerst und im Bestfall eine Hassliebe. Die, die da sind, spielen es runter oder lachen darüber; die, die noch nicht da sind, wollen gar nicht mehr kommen. Exil-Hamburger Olli Schulz, dessen neues Album im März erscheint, beschwerte sich neulich in seiner eigenen Radiosendung auf radioeins, dass wegen so sympathischer Zugezogener wie ihm die Stadt erst so beliebt geworden sei, wie sie ist. „Und was passiert? Jetzt suche ich eine Wohnung und finde keiner mehr!“. Hipsterbashing geht offenbar noch immer. Und Thees Uhlmann, der einstige Vorzeige-Wahl-Berliner, ist übrigens teilweise wieder nach Hamburg gezogen. Mit Berlin und der „Nach mir die Sintflut“-Kultur seiner Bewohner und Touristen, mit all den kaputten Bierflaschen auf der Straße zum Beispiel, sei er einfach nicht warm geworden, sagte er in einem Radio-Interview. Bei Kettcar: kein Grund zur Schadenfreude. „Er hat es der Liebe wegen gemacht – und da verstehe ich erst mal alles“, sagte Wiebusch der zitty schon damals, und heute: „Freuen wir uns einfach, dass er wieder mehr in Hamburg ist.“

(erschienen in: zitty 4/2012)