In der Rubrik „Ist das was für mich?“ stellt die Redaktion von „Psychologie Heute“ jeden Monat ein Angebot aus Therapie, Coaching oder Beratung vor. Für die Ausgabe 08/2026 sprach ich mit einer Betroffenen und einer Expertin über mentale und traumasensible Geburtsverarbeitung. Hier ein Auszug.
Das sagt die Ratsuchende
Meine erste Schwangerschaft verlief komplikationslos. Ich fühlte mich wohl und plante eine begleitete Hausgeburt, die ich zuvor in der Klinik anmeldete, wie es in Dänemark, wo ich seit zehn Jahren lebe, üblich ist. Elf Tage über dem Termin spürte ich: Jetzt geht es los. Ich informierte wie besprochen die zuständigen Hebammen. Doch ich wurde immer wieder vertröstet. Ich wartete und wurde unsicherer. Die Wehen kamen häufiger.
Stunden später erschien erst eine Hebamme, deren Tasche unvollständig war, dann eine, die keinen Hehl aus ihrem privaten Zeitdruck machte. Insgesamt begleiteten mich in sechseinhalb Stunden drei verschiedene Hebammen und eine Studentin. Sie redeten im Nachbarzimmer über mich, aber nicht mit mir. Der Vater des Kindes war da, aber keine emotionale Stütze. Zum Glück war auch meine Mutter da und blieb spontan. Ohne sie wäre ich verloren gewesen.
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Das sagt die Beraterin
Die Geburt meiner ersten Tochter war belastend. Hinterher sagten alle: „Das Kind ist gesund, alles super.“ Niemand fragte, wie es mir ging. Das hat mich nicht losgelassen.
Aus der Frauenberatung, in der ich schon im Studium gearbeitet hatte, entwickelte sich über die Jahre mein Schwerpunkt: Begleitung nach traumatischer Geburt sowie traumasensible Geburtsvorbereitung für Frauen, die bereits eine belastende Geburt erlebt haben. Geschichten wie jene von Mira höre ich seither jede Woche.
Ein Geburtstrauma ist keine anerkannte Diagnose, es gibt keine einheitliche Definition, keine verlässlichen Zahlen und Studien.
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Rita Hillen ist Sozialpädagogin, systemische Beraterin und freie Doula. Ihre Workshops, Kurse und Einzelgespräche bietet sie online an. Infos & Kontakt unter ritahillen.com.
Das sind die Fakten
Was ist das für ein Angebot?
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Was kostet die Teilnahme?
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Was sagt die Wissenschaft?
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Der vollständige Text ist am 10. Juli 2026 auf den Seiten 78 und 79 in der Ausgabe 08/2026 von „Psychologie Heute“ (hier bestellen) erschienen sowie, hinter einer Bezahlschranke, auf Psychologie-Heute.de.
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